Willkommen bei unserem großen Mischpult Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Mischpulte. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Mischpult zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Mischpult kaufen möchtest

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Mischpult ist dazu da verschieden Tonspuren aufzunehmen um sie abzumischen, und aufeinander abzustimmen. Zusätzlich können die einzelnen Tonspuren oder das gesamte Signal mit vielerlei Effekten versehen werden.
  • Grundsätzlich unterscheidet man analoge und digitale Mischpulte. Die analoge Variante ist für Anfänger, vor allem im Live-Betrieb besser geeignet, da die Bedienung weniger Einarbeitung erfordert. Digitale Mischpulte haben vielfältigere Effekte an Bord und können die Soundeinstellungen speichern.
  • Die Bandbreite der Mischpulte ist groß und oft werden nicht alle angebotenen Funktionen auch benötigt. Deshalb ist es wichtig sich über die Funktionen zu informieren um das richtige Modell zu wählen.

Mischpult Test: Das Ranking

Platz 1: Behringer XENYX 802 Mischpult

Dieser Kleinmischer von Behringer ist unser Preis-Leistungssieger. Mit acht Kanälen kann man auch eine kleine Band aufnehmen. Der Mixer ist mit einem 3-Band-Equalizer und Mikrofonverstärkern ausgestattet. Nutzer loben das geringe Rauschen und die leicht verständliche Bedienung. Für das Produkt spricht auch seine kompakte Bauweise, hochwertige Verarbeitung und geringes Gewicht.

Platz 2: Behringer XENYX X1222

Dieses Mischpult von Behringer bietet noch einiges mehr und befindet sich immer noch in einer komfortablen Preisklasse. Es besitzt vier Stereo-Eingänge, 3-Band-Equalizer und 16 Soundeffekte. Bis zu 16 Kanäle können dabei einzeln aufgenommen werden.

Das Mischpult hat eine Rückkopplungserkennungsfunktion, die die betreffenden Frequenzen auf dem Monitor anzeigt. Dadurch können sie gleich herausgefiltert werden. Für Karaoke kann das Mischpult sogar die Stimme des Sängers ausblenden und nur die instrumentale Version abspielen.

Platz 3: Numark M6 USB

Dieser Mischer ist speziell für DJs ausgelegt. Der Crossfader ist austauschbar falls er abgenutzt wird. Das Mischpult verfügt über LED-beleuchtete Anzeigen was das Arbeiten in dunklen Clubs enorm erleichtert. Jeder Kanal verfügt über 3-Band-Equalizer und Cue-Regler.

Nutzer schätzen das ansprechende Design und die hochwertige Verarbeitung sowie die intuitive Bedienung.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Mischpult kaufst

Ist ein Mischpult das Richtige für mich?

Ein Mischpult verwendest du in der Musikproduktion, wenn du mehrere Signalquellen zusammenmischen möchtest. Du kannst zum Beispiel das Signal eines Plattenspielers und eines CD-Players zusammenführen.

Du kannst die Eingangssignale einzeln bearbeiten und zum Beispiel mit Effekten versehen. Häufig mischen DJs zwei Songs live zusammen um einen sanften Übergang zwischen ihnen zu kreieren. Die fertig bearbeiteten Signale werden dann zusammen ausgegeben und zum Beispiel in Lautsprecherboxen geleitet.

Ein DJ nutzt zwei Platenteller und mischt den Sound auf seinem Mischpult. Per Headset hört er den fertig abgemischten Sound. (Bildquelle: unsplash.com / Kevin Horstmann)

Bei Live-Konzerten sind Mischpulte ebenfalls hilfreiche Tools. Jeder Sänger und jedes Instrument kann mit einem eigenen Mikrofon aufgenommen und in das Mischpult geleitet werden. Dadurch können die einzelnen Tonspuren getrennt voneinander bearbeitet werden. Der Sänger wird oft verstärkt um sich besser gegen die Instrumente durchsetzen zu können.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einzelne Signale vor der Ausgabe abzugreifen und anzuhören. Das ist zum Beispiel wichtig für einen Sänger, der seine Band sehr gut hören muss um sich auf sie abzustimmen, oder einen DJ der das nächste Lied bereits hört und vorbereitet.

Geräte die den Sound mit Effekten versehen, könne ebenfalls angeschlossen werden. Sie greifen das Signal ab, bearbeiten es wie gewünscht und leiten es dann zurück in das Mischpult.

Wie viel kostet ein  Mischpult?

Mischpulte bewegen sich zwischen 50 und und Zehntausenden Euros. Es ist also sehr wichtig zu wissen wieviel dein Mischpult wirklich können sollte.

Art Eigenschaften ungefährer Preis
einfachstes Pult nur zum Mischen keine oder wenige Fader,wenige Kanäle ab 50 Euro
Hobbymischpult mit guter Qualität viele Kanäle und wichtigste Funktionen ab ca. 120 Euro
Professionelles Mischpult für eigene Mixe viele Effekte und Kanäle,Soundverbesserung rund 500 Euro

Wo kann ich Mischpulte kaufen oder mieten?

Beliebte Hersteller von Mischpulten sind zum Beispiel

  • Yamaha
  • Behringer
  • Numark
  • Presonus
  • Pronomic
  • Hercules

In folgenden Fachmärkten und Onlineshops kannst du dir ein Mischpult kaufen:

  • Thomann
  • Media Markt
  • Saturn
  • Amazon
  • Expert
  • Musik Produktiv
  • Conrad

Lokale Verleihfirmen machen es auch möglich ein Mischpult und anderes Equipment zu leihen falls man es nur einmal braucht.

Welche Alternativen gibt es zu einem Mischpult?

Mischpulte sind zwar allseits bekannt, sie sind aber nicht immer die beste Lösung. Hier stellen wir ein paar Alternativen vor, die für deine Zwecke besser geeignet sein könnten.

Es gibt eine große Auswahl an Software die die Aufgabe eines Mischpults erfüllen kann. Schließe deine Mikros einfach an ein Audio Interface an. Das digitalisiert die Signale und speist sie in die PC-Software. Dort kannst du dann jede Spur einzeln bearbeiten.

Im Folgenden stellen wir kurz und knapp die Vor- und Nachteile einer Software mit Audio Interface im Vergleich zur Hardware vor.

Ein physisches Mischpult ist deutlich leichter zu bedienen, besonders wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat. Die beinahe unendlich vielen Menüunterpunkte und Funktionen einer DJ-Software sind schwer zu überblicken und zu verstehen. Bei einfachen Anwendungen kommst du mit einem Mischpult deutlich schneller ans Ziel.

Heute gibt es auch viele Mischpulte mit FireWire oder USB Ausgang, die auch als Audio-Interface funktionieren. Du musst dich also nicht zwingend zwischen beiden Varianten entscheiden.

Wenn du einfach nur analoge Signale in Digitale umwandeln möchtest, ist es besser dir ein Audio Interface zuzulegen. Diese Geräte sind speziell dafür konzipiert. Mischpulte erledigen zwar die Wandlung ebenfalls, im niedrigen Preissegment sind die eingebauten Wandler allerdings eher notdürftig. Dafür lohnt es sich nicht ein Mischpult zu kaufen.

Das Aufnehmen mit einem Audio-Interface ist eine gute Möglichkeit, wenn du den aufgenommenen Sound im Nachhinein am PC bearbeiten möchtest.

Bei Live-Veranstaltungen haben allerdings die Mischpulte die Nase vorn. Du kannst zum Beispiel während eines Konzerts die Lautstärke der Audioquellen aufeinander abstimmen.

Entscheidung: Welche Arten von Mischpulten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Was zeichnet ein analoges Mischpult und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Ein Vorteil der analogen Technik ist, dass ein Schalter immer die gleiche Funktion erfüllt. Es ist kein Umdenken in verschiedenen Modi nötig und somit ist die Einarbeitungszeit kürzer.

Eingebaute Effektgeräte stoßen bei analogen Mischpulten schnell an ihre Grenzen. Oft werden externe Effektgeräte notwendig.

Wenn du einen Mix exakt duplizieren möchtest, erfordert das bei analogen Mischpulten einiges an Arbeit. Du musst entweder alles abfotografieren oder alle Einstellungen auf sogenannten Recall Sheets festhalten.

Analoge Geräte haben den Vorteil, dass sie wenn ein Defekt auftritt über ungenutzte Kanäle weiterbetrieben werden können. Beim digitalen Mischpult kann es im Notfall zu Komplettausfällen kommen.

Analog Mischpult Test 2019: Die besten Analog Mischpulte im Vergleich

Die heute üblichen Analogmischpulte haben eine WireWire der USB-Schnittstelle integriert. Dazu besitzen viele auch interne Effektgeräte. Einige Vorteile der digitalen Variante werden damit noch ins Boot geholt.

Teilweise ist die Wahl zwischen digital und analog auch Geschmackssache. Manche bevorzugen analoge Mischpulte weil sie in ihren Augen einen wärmeren Klang liefern.
Hier sind noch einmal die Vor- und Nachteile in der Übersicht:

Vorteile
  • einfache Bedienung
  • schnelleres Arbeiten
  • höhere Betriebssicherheit
Nachteile
  • Eingebaute Effektgeräte sind beschränkt
  • Keine Speicherung der Einstellungen
  • Erweiterbar nur mit teuren Zusatzgeräten

Was zeichnet ein digitale Mischpult aus und wo liegen die Vor- und Nachteile?

Digitale Mischpulte wandeln einkommende analoge Signale sofort digital um.

Ein Vorteil dieser Produktart, ist dass sich die Funktionen der Regler und Knöpfe mehrfach belegen lässt. Dadurch kann viel Platz gespart werden. Für einen DJ heißt das zum Beispiel weniger schleppen und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis.

Wenn du gerne mit Bildschirmen arbeitest, kannst du das natürlich nur bei einem Digitalmixer finden. (Bildquelle: pixabay.com / pdimaria)

Der Nachteil dabei ist, dass vor allem Anfänger erst lernen müssen welcher Regler in welchem Untermenü welcher Funktion dient. Das kann schnell kompliziert werden und der unerfahrene Nutzer kann sich im Menü-Dschungel verirren. Die passende Funktion muss erst mal gefunden werden und das kann zu Verzögerungen führen. Bei Live-Auftritten ist das natürlich nicht ideal.

Digitale Mischpulte brauchen meiste keine Effektgeräte mehr – die internen Bearbeitungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass externe Geräte fast immer wegfallen. Neue Effekte können per Update zusätzlich heruntergeladen werden.

Manche digitalen Mischpulte verfügen schon über einfache Möglichkeiten der Lichtsteuerung um die Live-Show gleich mitzugestalten.

Die getroffenen Einstellungen können bei digitalen Mixern ganz einfach abgespeichert und bei der nächsten Session wieder aktiviert werden. Dann kann man nahtlos weitermachen.

DJ Mixer Test 2019: Die besten DJ Mixer im Vergleich

Digitale Signale sind weniger störungsanfällig. Aber bei digitalen Mischern ist es nachteilig, dass das Signal bei Bühnenauftritten zweimal gewandelt werden muss. Das analoge Signal, dass von den Mikros kommt muss gewandelt werden um im digitalen Mischer bearbeitet zu werden. Danach wird es wieder analog umgewandelt und an die Boxen weitergegeben.

Bei minderwertigen internen Wandlern kann das die Qualität spürbar mindern. Man kann entweder mehr investieren um hochwertige Wandler zu erhalten der sich für ein analoges Mischpult entscheiden.

Digitalmischpulte haben den Nachteil, dass sie, wenn sie einmal ausfallen sollten meist gänzlich versagen. Sie werden dann bis zur Reparatur unbrauchbar. Analoge Geräte haben im Falle eines Defekts noch die Möglichkeit über alternative Wege weiterzuspielen.

Vorteile
  • Platzsparender und leichter
  • Vielfältige integrierte Effektgeräte
  • Neue Funktionen als Download
  • Speicherung der Einstellungen
Nachteile
  • Komplexe Menüs
  • Möglicher Qualitätsverlust durch mehrfache Umwandlung
  • Können komplett ausfallen

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mischpulte vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Mischpulte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Mischpult für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Eingangskänale
  • Ausgänge
  • Soundqualität
  • Funktionen
  • Verarbeitung

Eingangskanäle

Anzahl der Kanäle

Die Anzahl der Kanäle ist eine der Kerneigenschaften eines Mischpults. Mache dir Gedanken darüber, wie viele Tonspuren du maximal gleichzeitig aufnehmen möchtest. Jedes Instrument und jeder Sänger der ein eigenes Mikrofon hat, braucht einen Eingang.

Investiere wenn möglich in ein Mischpult das auch noch Reservekanäle hat, falls sich das Setup ändern sollte.

Subgruppen

Manche Signale können gebündelt und gemeinsam bearbeitet werden. Zum Beispiel ist es hilfreich die Mikros von drei Backroundsängern in eine Gruppe zu bündeln um sie alle mit den gleichen Effekten zu versehen.

Dazu ist dann nur noch ein Handgriff nötig, anstatt jedes Mikrofonsignal einzeln ansteuern zu müssen. Das erspart sehr viel Mühe.

Mono- und Stereokanäle

Monokanäle haben einen Eingang, Stereokanäle haben zwei. Wenn du den Stereoeffekt nutzen möchtest, achte darauf genügend Stereokanäle zur Verfügung zu haben.

Art der Eingänge

Gerät Eingang Buchsen
mp3-player, laptops, smartphones Line-Eingänge Cinch oder Klinke
passive Instrumente z.B. E-Gitarre Hi-Z Eingang Klinke
Mikrofone Mic Eingang XLR
turntables Phono-Eingang Cinch
CD-Player Line-Eingang Cinch oder Klinke

Ausgänge

Kopfhörerausgang

Ein Kopfhörerausgang ist sehr wichtig, da du deine Aufnahmen live sehr gut hören musst um sie richtig abzumischen.

Control Room-Out

Dieser Ausgang dient dazu die Musik aufzunehmen oder kann für weitere Kopfhörer verwendet werden.

Phantomspeisung

Kondensatormikrofone benötigen Strom um zu arbeiten. Wenn du vorhast ein solches Mikrofon mit deinem Mischpult zu verwenden, sorge dafür, dass es durch das Mischpult mit Spannung versorgt werden kann. Manche Mischpulte können die Spannung auch für einzelne Kanäle zu- und abschalten.

USB

Die allermeisten Mischpulte auf dem Markt haben heute einen USB-Anschluss. Die meisten sind mit dem sogenannten USB Class-Compliant Standard ausgestattet, was eine Treibersoftware überflüssig macht. Einmal an den PC angeschlossen und schon kann es losgehen.

Audio-Interface

Ein eingebautes Audio-Interface ist obligatorisch wenn du den produzierten Sound auch aufnehmen möchtest. Es wandelt das Signal in ein Digitales um und sendet es an den Komputer.

Soundqualität

Auflösung

Die Auflösung eines Digitalmischers wird in Bitrate angegeben und gibt an wie schnell der Wandler das analoge Signal in digitale Nullen und Einsen umwandelt.

Zeitliche Rasterung

Die Zeitliche Rasterung hat als Kenngröße die Samplingrate und gibt an wie oft das analoge Eingangssignal abgetastet wird um in das digitale Format umgewandelt zu werden.

Bei Bitrate und Samplingrate gilt je höher desto besser

Funktionen

Eingebauter Verstärker

Sogenannte Powermischer haben einen eingebauten Verstärker. Dadurch dass der Verstärker schon integriert ist, ist der Transportaufwand natürlich entsprechend geringer.

Powermischer sind eine gute Wahl wenn man nur einen kleinen Raum zu beschallen hat. Bei höherer Lautstärke und mehr Fläche stößt das Kombigerät allerdings an seine Grenzen. Hier sollte ein externer Verstärker genutzt werden.

Panorama-Regler (Pan)

Durch diesen Regler kannst du den Stereo-Effekt kontrollieren und einstellen von welcher Richtung der Schall kommen soll. Einzelne Soundquellen werden dann eher auf der linken oder der rechten Box gespielt.

DJs bevorzugen meist das physische Mischpult mit deutlich sichtbaren Knöpfen und Plattentellern. Dadurch hat das Publikum auch etwas zum Anschauen. (Bildquelle: pixabay.com / niekverlaan)

Low-Cut

Der Low-Cut Schalter filtert tiefe Bassfrequenzen aus dem Signal heraus, bevor es in die Lautsprecher ausgegeben wird. Der Nutzen liegt darin, dass die meisten Störgeräusche sich im unteren Bass-Bereich befinden wie beispielsweise Schritte und Türenschlagen.

Equalizer

Ein Equalizer stimmt die verschiedenen Audiosignale aufeinander ab. Das verhindert unangenehme Frequenzüberlagerungen. Equalizer gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen.

2- und 3-Bandiger Equalizer

Diese Equalizer bestehen aus einem Bass- und einem Höhenregler und gegebenenfalls noch einem Mittenregler.

Durchstimmbare Mittenregelung

Eine solche Funktion ist ab dem mittelpreisigen Segment anzutreffen und ermöglicht es, den Grad der Filterung und den zu filternden Frequenzbereich zu bestimmen.

Integrierte Effekte

Achte darauf welche Effekte dein Mischpult schon integriert hat. Manche Mischer verfügen über eingebaute Effektgeräte. Digitalgeräte haben natürlich vorinstallierte Effektsoftware zu bieten.

Speicherfunktion

Achte bei digitalen Mischpulten darauf, dass deine Einstellungen gespeichert werden können. Noch viel praktischer ist es, Einstellungen für einzelne Kanäle zu speichern und auf andere Kanäle kopieren zu können.

Vorhörfunktion

Achte darauf, dass die einzelnen Eingänge einen PFL-Schalter haben, damit du sie live einzeln überprüfen kannst.

Verarbeitung

Wenn du viele Jahre Freude an deinem Gerät haben möchtest, solltest du auf robuste Verarbeitung achten. Im DJ-Betrieb kann es durchaus sein, dass das Mischpult auch mal unsanft behandelt wird. Sowohl die Knöpfe und Regler, als auch das Gehäuse an sich sollten stabil gebaut sein.

Bei DJ-Pulten kann der Cross-Fader sehr hoher Belastung ausgesetzt sein, sodass du auf eine besonders robuste Bauweise achten solltest. Viele Hersteller bieten auch austauschbare Fader an.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mischpult

Wie baue ich mein Mischpult auf?

Im folgenden Video wird erklärt, wie du ein Mischpult richtig anschließt und es in Betrieb nimmst.

Welches Zubehör ist für mich sinnvoll?

Kabel

Die Kabel sind ein sehr wichtiges Glied in der Kette vom Instrument bis zum Lautsprecher. An dieser Stelle sollte nicht gespart werden. Sogenannte Multicores sind dicke Kabel die viele kleinere Kabel beinhalten. Dadurch kann der Kabelsalat reduziert werden.

Racks

Ein Rack hilft dir dein Mischpult zusammen mit Verstärkern, Effektgeräten und anderem Equipment zu einem Gig zu transportieren.

Stative

Das Stativ sollte sehr stabil sein, da so ein Mischpult schon mal einiges kosten kann. Im Musikwarenladen sind Stative sehr teuer, deshalb kann man teilweise auch Büromöbel verwenden um das Mischpult im Heimstudio aufzubauen.

Vor-Verstärker

Achtung: Ein Mischpult braucht einen Vorverstärker, damit das Signal auf das nötige Niveau angehoben wird.

Wie stelle ich mein Mischpult richtig ein?

Das Einpegeln bedeutet den optimalen Grad an Verstärkung für die Eingangsgeräte einzustellen. Der Gain-Regler sollte dabei optimal eingestellt sein, damit Rauschen minimiert wird. Beim Einpegeln solltest du die gesamte Zeit mithören – verlasse dich nicht einfach auf die Anzeigen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.soundandrecording.de/tutorials/basis-wissen-mischpulte-aufbaufunktionenkonzepte/

[2] https://www.production-partner.de/basics/kompressor-limiter-gate/

Bildquelle: pixabay.com / Niklas Ahrnke

Bewerte diesen Artikel


24 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,83 von 5
Redaktion

Veröffentlicht von Redaktion

Die Redaktion von MUSIKLUX.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.