Willkommen bei unserem großen Metronom Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Metronome. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Metronom zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Metronom kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Metronom ist sowohl für Musiker, als auch Tänzer ein unverzichtbares Rhythmusgerät. Mithilfe des eingebauten Gewichts kannst du das Metronom auf eine beliebige Geschwindigkeit einstellen.
  • Man unterscheidet zwischen mechanischen und digitalen Metronomen. Je nach Bauart wird der Takt mechanisch oder elektronisch eingestellt bzw. programmiert.
  • Die wichtigsten Kaufkriterien bei der Wahl eines Metronoms sind die Bauart, die einstellbaren Zählzeiten und Referenztöne, die Lautstärkeregelung und das Design.

Metronom Test: Das Ranking

Platz 1: KORG KDM2, Digitales Metronom für Band und Orchester

Platz 2: KORG MA-1 Digitales Metronom

Platz 3: Classic Cantabile M02-BR Metronom mit Glocke

Platz 4: Wittner Taktell Metronom Holzgehäuse mit Glocke

Platz 5: Mugig Metronom Kunststoffgehäuse mit Glocke

Platz 6: Mugig Metronom und Digital Stimmgerät

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Metronom kaufst

Worin liegen die Vorteile mit einem Metronom zu üben?

Ein Taktell kann eine lohnende Investition für so ziemlich jeden Musiker sein. Wie du vielleicht weißt ist das exakte Einhalten des Tempos nicht immer einfach. Ein Metronom ermöglicht ein langsames, allmähliches Einstudieren selbst schwieriger rhythmischer Passagen.

Es hilft dir dabei den Takt zu erlernen und über das gesamte Stück zu halten.

Vorteile
  • Präzise Angabe des Taktes
  • Ermöglicht exaktes Einhalten des Tempos
  • Fungiert als Spielhilfe und Sützte während des Übens
  • Schult das Zusammenspiel von Gehör und Motorik

Wenn du mithilfe eines Metronoms Klavierstücke einstudierst, kannst du schneller dein persönliches Ziel erreichen. Denn so schulst du die Motorik deiner Finger, dein Gehör und das daraus resultierende Zusammenspiel von Fingern und Gehör.

Willst du deine Musikstücke dauerhaft sauber und technisch korrekt einstudieren, solltest du ein Metronom verwenden. Ein Metronom dient dir also als Spielhilfe und Stütze.

Niklas EsserExperte für Musik

„Ein sehr wichtiges Tool beim täglichen Üben. Es wird oft vernachlässigt, oder eben nicht gerne genutzt, ist aber enorm hilfreich, um “in-time” zu bleiben; also nicht schneller oder langsamer während eines Liedes werden.“

Was muss ich beim Kauf eines Metronoms beachten?

Grundsätzlich gilt: Das teuerste Produkt muss nicht unbedingt das Beste sein. Preiswerte Modelle können sich jedoch manchmal als Fehlinvestition herausstellen, aufgrund ihrer geringen Lebensdauer. Es gibt darüber hinaus einige Aspekte, die du beim Kauf eines Metronoms beachten solltest.

Weiter unten stellen wir dir die Arten von Metronomen vor. Zunächst solltest du dir überlegen, welche Funktionen und Vorteile für dich am wichtigsten sind und dich dann für eine Variante entscheiden. Was genau du beim Kauf beachten solltest und anhand welcher Kriterien du Metronome vergleichen und bewerten kannst, findest du weiter unten bei den Kaufkriterien.

Metronom schwarz weiss

Ein Metronom hilft Musikern dabei, beim Üben den Takt zu halten. Beim Singen, Tanzen oder Spielen eines Instrumentes kann mit dem Metronom das Tempo gleichmäßig eingehalten werden. (Foto: teddytantt / pixabay.com)

Wie verwende ich ein Metronom?

Metronome verfügen meist über zwei Skalen mit Tempoangaben, sowohl in Schlägen pro Minute als auch in den italienischen Tempobezeichnungen. Bei den meisten Stücken kannst du ablesen, welches das vorgesehene Tempo ist.

Dabei handelt es sich um das optimale, zu erreichende Tempo. Zu Beginn des Übungsprozesses solltest du etwas langsamer anfangen und dich dann nach und nach steigern.

Sobald du die Tempoangabe auf dem Metronom eingestellt hast, gibt das Taktell die gewählte Zählzeit vor. Ein mechanisches Taktell musst du vor Gebrauch aufziehen. Beachte auch, dass es auf einer geraden Oberfläche stehen muss. Jegliche Schräglage beeinträchtigt den Pendelschwung und somit die Präzision.

Bevor du das erste Mal ein Metronom verwendest, kannst du einige Übungen durchführen, um dich daran zu gewöhnen. So kannst du zum Beispiel zunächst mit einzelnen Fingern auf einen Tischplatte den Takt „mitklopfen“.

Was kostet ein Metronom?

Metronome sind in vielen Preisklassen erhältlich. Einfachere Modelle erhälst du bereits ab 10 Euro, du findest aber auch Metronome, die 200 Euro kosten.

Beim Kauf solltest du auf jeden Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis abwägen. Preiswerte Modelle können sich oft als Fehlinvestition herausstellen, aufgrund ihrer geringen Lebensdauer. Bei mechanischen Taktellen hängt der gleichmäßige Schlag vor allem von der Präzision des Pendelwerks ab. Es lohnt sich daher bei der Anschaffung eines Metronoms etwas mehr Geld für ein hochwertiges Produkt auszugeben.

Im Durchschnitt kannst du mit einer Preisspanne zwischen 50 und 150 Euro für ein qualitatives Produkt rechnen.

Wo kann ich ein Metronom kaufen?

Metronome kannst du im gut sortierten Fachhandel oder direkt beim Hersteller erwerben. Beliebte Alternative dazu ist der Kauf im Internet. Hier ist die Auswahl größer und du kannst oftmals günstigere Preise erzielen.

Diese Shops sind bei den Kunden besonders beliebt:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • thomann.de

Entscheidung: Welche Arten von Metronomen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Metronomen unterscheiden:

  • Mechanische Metronome
  • Digitale Metronome

Die beiden Typen von Metronomen unterscheiden sich in Optik, Funktionsweise und Auswahlmöglichkeiten. Abhängig davon, welche Ansprüche du an dein Taktgebegerät hast, eignet sich ein anderes Modell am besten für dich.

Wir helfen dir dabei herauszufinden, welche Art von Metronom die richtige für dich ist. Im Folgenden präsentieren wir dir die verschiedenen Arten von Metronomen und erläutern ihre jeweiligen Vorteile und Nachteile.

Wie funktioniert ein mechanisches Metronom und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein mechanisches Metronom ist die ursprüngliche und einfachste Version eines Taktells. Wenn du eine Vorliebe für nostalgische Dinge hast und viel Wert auf eine ansprechende Optik legst, wird dir ein klassisches Metronom gefallen.

Mechanische Metronome funktionieren in etwa wie ein mechanisches Uhrwerk. Mithilfe einer Feder, die aufgezogen werden muss, wird ein Pendel angetrieben. Durch ein Gewichtstück an dem Pendel kannst du das gewünschte Tempo einstellen. Je weiter du das Gewicht nach oben schiebst, desto langsamer wird es.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Optischer Hingucker
  • Keine Batterie/ Stromquelle nötig
Nachteile
  • Mit der Zeit ungenau
  • Teilweise nur stufenweise regulation
  • Keine individuelle Einstellung
  • Eher unhandlich

Unter ästhetischen Gesichtspunkten ist ein mechanisches Taktell der absolute Favorit. Durch das antike Design wirken die klassischen Metronome sehr edel und hochwertig. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass mechanische Metronome mit der Zeit unregelmäßig laufen können.

Wie funktioniert ein digitales Metronom und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Ein digitales Metronom ermöglicht dir ein sehr präzises Vorgeben des Taktes.

Bei elektronischen Metronomen wird das Taktsignal durch einen Quarz ausgelöst. Diesen kannst du dir als eine Art Chip vorstellen, der aus elektronischen Schaltungen besteht. Um stabile Frequenzen erzeugen zu können, wird eine konstante Spannungszufuhr benötigt.

Vorteile
  • Sehr präzise
  • Viele Regulationsmöglichkeiten
  • Sehr handlich, immer mitnehmen
  • Preisgünstig
  • Auch als Stimmgerät verwendbar
Nachteile
  • Gefahr des „Aufhängens“
  • Batterie/ Stromquelle nötig
  • Kompliziertere Bedienung

Ein klarer Vorteil des digitalen Metronoms ist, dass du die Lautstärke des Tickens regulieren kannst. So lassen sich auch lautere Musikinstrumente übertönen. Darüber hinaus kannst du ein elektrisches Taktgabegerät in vielen Fällen auch als Stimmgerät verwenden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Metronome vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Metronome gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes Metronom zu entscheiden.

Zusammgefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Bauart / Betriebsform
  • Einstelllung der Geschwindigkeiten / Zählzeiten
  • Lautstärkeregelung
  • Anschläge pro Minute
  • Referenztöne
  • Design

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Metronom unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Bauart / Betriebsform

Wir haben dir bereits weiter oben umfangreich präsentiert, inwiefern sich die beiden Arten von Metronomen, also mechanische oder digitale, unterscheiden. Nichtsdestoweniger möchten wir dich noch einmal daran erinnern, dass es sich hierbei um das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf eines Metronoms handelt.

Du solltest dich daher zunächst fragen, welche Art der Hilfestellung du benötigst. Bist du eher der klassische Typ, der viel Wert auf ansprechendes Design legt, solltest du dich für ein mechanisches Metronom entscheiden.

Möchtest du gerne die volle Bandbreite an Funktionen von Lautstärkeregelung über Refrenztöne, dann ist ein digitales Gerät die richtige Wahl für dich. Es liegt bei dir wofür du dich entscheidest – du solltest dich aber auf jeden Fall mit den Alternativen auseinandergesetzt haben.

Metronom Noten

Bei Metronomen gibt es mechanische und digitale Modelle. Mechanische Metronome sind einfach zu bedienen und brauchen keinen Strom. Digitale Metronome sind dafür günstiger und praktischer zum Mitnehmen. Sebastiano (Foto: Rizzardo / pixabay.com)

Einstelllung der Geschwindigkeiten / Zählzeiten

Bei mechanischen Metronomen entscheidet die korrekte Anordnung der Tempostriche über die Qualität des Taktgebers. Der Tempostrich markiert die Position, auf die das Gewicht geschoben werden muss, um ein bestimmtes Tempo einzustellen. Wenn Tempostrich und Gewicht nicht exakt aufeinander abgestimmt sind, kann es zu unerwünschten Abweichungen kommen.

Bei den meisten digitalen Geräten erfolgt die Einstellung durch die Anzeige auf dem Display. In manchen Fällen gibt es auch ein Rädchen, mithilfe dessen du Regulierungen vornehmen kannst.

Lautstärkeregelung

Die Lautstärke bei mechanischen Geräten lässt sich allein durch die Entfernung regeln.

Je näher das Metronom beim Spieler steht, desto lauter ist es.

Bei vielen digitalen Geräten kannst du die Lautstärke individuell regeln. Manche Geräte kannst du darüber hinaus an Lautsprecheranlagen anschließen. So kannst du den Beat für eine ganze Gruppe hörbar zu machen.

Bei elektronischen Taktellen bietet es sich an eine Hörprobe durchzuführen. Manche Geräte geben nur durchsetzungsfähige „Pieptöne“ von sich. Hochwertige Metronome sind mit einem angenehmen, „akustisch“ wirkenden Klickgeräusch ausgestattet.

Anschläge pro Minute

Durch sein regelmäßiges Geräusch hilft ein Metronom dem Musiker den Takt zu halten und den Rhythmus korrekt zu spielen. Die Impulse haben den Messwert beats per minute (BPM), also Anschläge pro Minute. Normalerweise sind Metronome in der Lage beats von 35 bis 250 BPM widerzugeben.

Wenn du Musikstücke in vielen unterschiedlichen Schnelligkeiten spielen möchtest, achte beim Kauf darauf ein Metronom mit einer breiten Auswahl an Anschlägen pro Minute zu wählen.

Referenztöne

Digitale Geräte kannst du oftmals auch als Stimmgerät verwenden. Um ein Instrument stimmen zu können, wird ein Referenzton benötigt. Dieser schwingt normalerweise mit 440 Hz und dient als Richtwert zur Stimmung sämtlicher Instrumente.

Mithilfe des elektrischen Taktells kannst du dir einfach einen Referenzton angeben lassen. Anhand dieses Referenztons können weitere Töne abgeleitet werden.

Design

Vor allem bei Taktgabegeräten, die du nicht nach jeder Anwendung wieder in einem Schrank verstaust, spielt das Design eine wichtige Rolle. Dabei spielen zwei Elemente eine wichtige Rolle:

  • Das Material des Geräts
  • Die Form des Metronoms

Die meisten Metronome sind aus Kunststoff oder Holz gefertigt. Mechanische Taktelle aus Holz überzeugen optisch wahrscheinlich  am meisten. Durch ihr edles und nostalgisch anmutendes Design, sind sie nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern auch als Dekorationselement ein echter Hingucker.

Was die Form des Metronoms betrifft, so hast du grundsätzlich die Wahl zwischen einem modernen, funktionalem Design und dem klassischen, mechanischem Metronom im Nostalgik-Look. Wenn du dich für ein digitales Gerät entscheidest, wird dies in den meisten Fällen eher schlicht und funktional gehalten sein.

Mechanische Taktelle aus Holz überzeugen optisch wahrscheinlich  am meisten. Durch ihr edles und nostalgisch anmutendes Design, sind sie nicht nur als Gebrauchsgegenstand, sondern auch als Dekorationselement ein echter Hingucker.

Jedoch gibt es in beiden Fällen auch Geräte, die auf eine andere Linienführung setzen – du entscheidest, was dir am besten gefällt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Metronome

Wann wurde das Metronom eigentlich erfunden?

Die Frage, wann das Metronom erfunden wurde, ist umstritten und lässt sich nicht eindeutig mit einem bestimmten Datum beantworten. Im Jahre 1676 wurde erstmals die Idee eines Fadenpendelmetronoms für ein genaues Einhalten des Tempos präsentiert.

1815 entwickelte der Instrumentenbauer und Konstrukteur Johann Nepomuk Mälzl jedoch das erste Metronom in Form eines mechanischen Automatens. Er war auch derjenige, der erstmal die bis dahin übliche italienische Tempobezeichnungen in Schläge pro Minute differenzierte.

Warum wurde ein Metronom erfunden?

Ohne Metronom als Taktgeber gäbe es keine präzise Definition eines Tempos. Bevor es also Hilfsmittel wie das Metronom gab, mussten die Musiker anhand von Takart und Notenwerten das angemessene Tempo ermitteln.

Dies unterlag natürlich einem großen Handlungsspielraum bei der Interpretation eines Musikstücks. Eigens ermittelte Temposysteme wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Aber erst durch das Metronom als Taktgeber konnte ein absolutes Tempo angegeben.

Wofür wird ein Metronom sonst noch verwendet?

Metronome sind keine reinen Taktgeber, sondern werden auch ansonsten vielseitig eingesetzt.
1840 erbaute das britische Militär den sogenannten „Army Perceptor“. Dabei handelt es sich um ein großes Metronom, welches der Vorgabe der Marschgewschindigkeit diente.

Teilweise werden Metronome auch als eigenständiges Instrument verwendet. Dies ist zum Beispiel bei Ravels „spanischer Stunde“ der Fall.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Kolneder W.: Zur Geschichte des Metronoms, In: HIFI-Stereophonie, 19. Jg. (1980), Heft 2, S. 152–162.


[2] http://www.focus.de/wissen/diverses/wissenschaft-gleicher-musiktakt-fuehrt-zu-unterschiedlichem-lauftempo_aid_1040397.html


[3] http://www.elektronik.nmp24.de/?Bauanleitungen:Metronom

Bildquelle: pixabay.com / Pictureman2014

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