Willkommen bei unserem großen E-Gitarren Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten elektrischen Gitarren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten E-Gitarren zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine E-Gitarre kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine E-Gitarre ist eine elektrisch verstärkte Gitarre, die es in unzähligen Modellen gibt. Bekannte Modelle sind die Stratocaster, Les Paul, SG, Telekaster, semiakustische Gitarre und die Superstrat. Es gibt allerdings noch weitere ausgefallene Bauformen und auch individualisierte Elektro-Gitarren.
  • Beim Kauf einer Stromgitarre solltest du auf die Qualität und die Verarbeitung achten. Die E-Gitarre sollte im Musikgeschäft oder bei einem vertrauenswürdigen Online-Händler mit Rückgabegarantie gekauft werden.
  • Bekannte Gitarristen wie Kurt Cobain haben auch mal klein angefangen. Am besten startest du mit einem Gitarrenlehrer. Das wichtigste Zubehör sind unter anderem Kabel und Verstärker.

E-Gitarre Test: Das Ranking

Platz 1: Epiphone Les Paul

Platz 2: Fender Squier Telecaster

Platz 3: Rocktile Pro L-200OHB E-Gitarre

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Elektro-Gitarre kaufst

Wo kommt eine E-Gitarre am häufigsten zum Einsatz?

Eine E-Gitarre kann fast überall eingesetzt werden. Je nach Modell ist eine andere Musikrichtung empfehlenswert. Allgemein können E-Gitarren im Country, Funk, Heavy Metal, Indie, Jazz, Punk, Reggae, Rock, Rock’n’roll, Grunge und in der alternativen Musik zu finden sein.

Was sollte ich beim Kauf einer Elektro-Gitarre beachten?

Ohne Fachwissen ist es für Anfänger oft schwierig eine gute E-Gitarre zu finden beziehungsweise die Eigenschaften beurteilen zu können. Allgemein ist es wichtig, dass deine zukünftige E-Gitarre gut verarbeitet und qualitativ hochwertig ist. Das wirkt sich nämlich auf den Klang und die Spielbarkeit deiner Gitarre aus. Das Holz sollte fest und hart sein.

In der Verarbeitung dürfen keine Risse oder Materialfehler entstanden sein. Für Anfänger oder Gitarristen mit noch wenig Fachwissen zur E-Gitarre ist hier auf jeden Fall eine kompetente Beratung notwendig.

Lass dir beim Auswählen und beim Kauf deiner E-Gitarre genügend Zeit. Dann kannst du alles in Ruhe checken und dich beraten lassen.

Was darf eine E-Gitarre kosten und wo kann ich sie kaufen?

E-Gitarren können sehr kostenintensiv sein. Zu Beginn kannst du dir vielleicht eine E-Gitarre mieten, ausborgen oder eine eher billigere E-Gitarre zulegen.

Das empfehlen wir deshalb, weil du als Gitarrenbeginner erst einmal herausfinden musst, ob dir das Gitarrespielen liegt und ob die E-Gitarre das richtige Instrument für dich ist. Es wäre schade, wenn du davor richtig viel Geld in dein Instrument investierst und es dann nicht nutzt.

Du bekommst eine günstige E-Gitarre oft mit Zubehör bereits ab 150 Euro. Qualitativ hochwertige E-Gitarren für Fortgeschrittene findest du ab 500 Euro. Profis kaufen ihre elektrische Gitarre meist um mehrere tausend Euro.

Elektrische Gitarren können inklusive Zubehör ganz schön teuer werden. Überlege dir auf jeden Fall gut, ob die E-Gitarre wirklich ist was du willst. (Foto: michaelmep / pixabay.com)

Um dich richtig beraten lassen zu können, empfehlen wir dir, deine E-Gitarre in einem Musikfachgeschäft zu kaufen. Findest du online einen vertrauenswürdigen Händler mit Rückgabegarantie und günstigen Preisen kannst du deine E-Gitarre aber natürlich auch dort kaufen.

Hin und wieder finden sich auch günstige und qualitativ hochwertige E-Gitarren in Kleinanzeigenportalen.

Kann ich eine E-Gitarre auch mieten?

Du kannst deinen Gitarrenlehrer oder natürlich auch Bekannte fragen, ob sie dir für den Anfang eine E-Gitarre leihen könnten. Auch manche Musikgeschäfte bieten diesen Service an.

Willst du wirklich erst mal ausprobieren wie dir eine E-Gitarre gefällt, kannst du hier allerdings auch die Rückgabe der Händler nutzen oder deine Gitarre im Musikgeschäft testen.

Welches Zubehör brauche ich für eine E-Gitarre?

Deine E-Gitarre benötigt die notwendige Grundausstattung. Dazu gehören natürlich ein massiver, flacher Korpus und ein Gitarrenhals mit Stahlsaiten. Noch dabei sein sollte ein Anschluss für das Kabel, ein Lautstärke- und Klangregler und ein Schalter für den Tonabnehmer.

Für die E-Gitarre selbst ist folgendes Gitarren-Zubehör wichtig:

  • Gitarrenkoffer / Gitarrentasche
  • Plektren
  • Notenständer
  • Gitarrenständer / Wandhalterung
  • Verstärker
  • Kabel
  • Stimmgerät

Für Insider-Tipps sprich am besten mit deinem Berater im Musikgeschäft, mit bekannten E-Gitarristen oder mit deinem Gitarrenlehrer über deine E-Gitarren-Auswahl und über dein notwendiges Zubehör.

Wie lerne ich am besten E-Gitarre zu spielen?

Eine E-Gitarre sollte erst ab einem Alter von acht Jahren gelernt werden, weil ein disziplinierter Umgang mit dem Verstärker wichtig ist. Manche E-Gitarristen beginnen mit einer Konzertgitarre und wechseln dann auf die Stromgitarre.

Das passiert deshalb, weil diese klassische Gitarre durch ihre Nylonsaiten zu Beginn angenehmer und einfacher zu spielen ist.

Beim Lernen einer E-Gitarre wirst du Geduld und Kraft brauchen. Die harten Stahlsaiten sind zu Beginn schwierig zu greifen. (Foto: freestocks.org / pexels.com)

Trotzdem kann auch sofort mit einer E-Gitarre gestartet werden. Am besten lernst du die elektronische Gitarre mit einem Gitarrenlehrer. Auch wenn es schon viele andere Alternativen gibt, ist ein guter Lehrer unersetzbar. Dieser kann dir dann auch bei der Auswahl deiner E-Gitarre, des Zubehörs und der Lehrmaterialien behilflich sein.

Entscheidung: Welche E-Gitarren-Arten gibt es und welche ist die richtige für mich?

Eine Elektro-Gitarre hat Stahlsaiten und wird elektrisch verstärkt. Dadurch ist sie lauter und erreicht eine Vielfalt an erzeugbaren Klängen. Viele Menschen sehen eine E-Gitarre nicht genau genug an und denken, dass sie im Grunde alle gleich sind. Ein Irrtum.

Je nach deinem Musikgeschmack passt ein anderes E-Gitarren-Modell zu dir. Probiere am besten ein paar Instrumente in einem Musikfachgeschäft aus.

Zu den Arten der E-Gitarre gehören:

  • Stratocaster
  • Les Paul
  • SG
  • Telecaster
  • Semiakustische Gitarren
  • Superstrat
  • Weitere Bauformen

Es gibt unglaublich viele Modelle und Bauarten dieser verstärkten Gitarre. Diese Gitarren-Modelle unterscheiden sich vor allem in ihrem Gewicht, aber auch im Einsatz der Musikrichtung, im Sound und in den Materialien.

Eine Stratocaster wird häufig als klassische E-Gitarre wahrgenommen. Das kommt deshalb, weil sie am häufigsten eingesetzt wird. (Foto: kpr2 / pixabay.com)

Stratocaster

Die Stratocaster ist wahrscheinlich die E-Gitarre, die Laien als übliche E-Gitarre bezeichnen würden. Heutzutage wird eine Gitarre erst Stratocaster genannt, wenn sie die Form einer Fender Stratocaster hat. Aber was bedeutet das nun? Diese Gitarre hat einen Korpus aus Eschen- oder Erlenholz. Der Hals ist entweder hell und aus Ahorn oder dunkel und aus Rosewood.

Vorteile
  • Meistgespielte Gitarrenform
  • Heller Klang
  • Flexibel im Sound
Nachteile
  • Erhöhtes Rauschen bei billigen Varianten

Die Strat kann sich durch ihre Form super an den Körper des Gitarristen anpassen. Diese E-Gitarre unterscheidet sich vor allem durch ihren Sound von den anderen Modellen. Sie hat einen bissigen Klang und dazu noch einen Vibrationshebel.

Les Paul

Die Les Paul Gitarre klingt richtig „fett“. Das kommt von dem schweren Korpus aus Mahagoni mit einer aufgeleimten Ahorndecke. Diese Gitarre kann verzerrende Sounds von sich geben, die jedoch nicht so vielseitig sind und wird im klassischen Rock oft eingesetzt.

Vorteile
  • Basslastiger Klang
  • Gut zum Verzerren geeignet
Nachteile
  • Schwer im Gewicht
  • Nicht sehr vielseitiger Klang

Das Gewicht, das beim Klang hilft, hängt natürlich an deiner Schulter beziehungsweise an deinen Armen. Hast du vorher viel mit leichteren Gitarren gespielt, kann das eine merkbare Umstellung sein.

Der charakteristische Klang kann, so toll er ist, auch zum Nachteil werden, wenn du nur eine Les Paul hast, aber mal musikalisch vielseitiger unterwegs sein willst.

SG

Die SG Gitarre war früher einmal eine Les Paul Gitarre. Sie wurde allerdings zu einem eigenen E-Gitarren Modell, weil sie sich mittlerweile doch ziemlich von ihrer Mutter-E-Gitarre unterscheidet.

Vorteile
  • Warmer, druckvoller Klang
  • Leichtes Gewicht
Nachteile
  • Manchmal sehr kopflastig

Vor allem ist die SG leichter als die Les Paul und auch leichter als die Stratocaster Gitarre. Sie ist eine dynamische Gitarre, die oft im Blues-Rock eingesetzt wird. Der Korpus ist ebenfalls aus Mahagoni. Diese Gitarre wird vor allem von jungen Bands gerne verwendet.

Telecaster

Diese Gitarre hat typischerweise einen langen Gitarrenhals aus Ahorn und den Korpus aus Esche. Durch den Halstonabnehmer kann die Telecaster im Blues eingesetzt werden.

Berühmt wurde diese E-Gitarren-Art vor allem in der Country-Musik. Mit ihrem rockigen Country-Sound wird sie deshalb am liebsten in dieser Musikrichtung eingesetzt.

Vorteile
  • Perkussiver, mittenbetonter Klang
Nachteile
  • Klanglich nicht sehr vielseitig

Der spezielle, interessante Klang ist gleichzeitig auch eine Schwäche der Gitarre, ähnlich wie bei der Les Paul. Allzu vielseitig kannst du nicht unterwegs sein, da du Gefahr laufst, dass sich dann jedes Stück etwas countrymäßig anhört.

Semiakustische Gitarren

Eine semiakustische Gitarre ist relativ flach gebaut. Zudem sind diese Gitarren innen hohl. Dadurch kommt auch der einzigartige Klang. Dieser Sound lässt sich am besten mit Songs von den Beatles beschreiben.

Vorteile
  • Offener, perkussiver Klang
Nachteile
  • Oft unkontrollierbare Rückkopplungen

Die semiakustische Gitarre ist allerdings leider auch für unkontrollierbare Rückkopplungen bekannt. Trotzdem ist der reine und leicht verzerrte Sound ein wahres Klangerlebnis und wird oft für den Rhythmus eingesetzt. Auch im Blues findet diese Gitarre ihren Platz.

Superstrat

Die Superstrat hat eine längere Mensur und andere Holzarten als die bisher genannten Formen. Diese Gitarre ist eine Abwandlung der Stratocaster E-Gitarre. Sie liefert ein vielfältiges Sounderlebnis.

Vorteile
  • Vielfältiger Sound
  • Verschiedene Unterarten erhältlich
Nachteile
  • Längere Wege zum Greifen

Manchmal ist diese Gitarre mit Tonabnehmer und manchmal auch ohne zu finden. Es gibt nämlich innerhalb eines Gitarren-Modells oft mehrere Abwandlungen.

Weitere Bauformen

Es gibt natürlich noch viele weitere E-Gitarren-Modelle. Unter anderem die Flying V, die durch ihren besonderen V-förmigen Körper auffällt. Die Paul Reed Smith Gitarre, die mit der Größe der Mensur und auch mit dem Klang zwischen der Gibson und der Stratocaster beziehungsweise Tele Gitarre liegt.

Vorteile
  • Auffallende Gitarrenformen
  • Design-Elemente
Nachteile
  • Je nach Form ungewohnt oder schwieriger zu spielen

Dann gibt es noch die Parker Gitarre, die sich durch ihren leichten Kunststoffkorpus und zusätzliche Sounds und einer neuen Form von anderen E-Gitarren abhebt. Außerdem können Gitarren auch maßgeschneidert werden. Natürlich verändert sich hier allerdings der Sound und auch die Kosten sind enorm.

E-Gitarren können in den unterschiedlichsten Bauweisen vorkommen. Manche Gitarristen lassen ihre Instrumente sogar individuell designen und herstellen. (Foto: alles / pixabay.com)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema E-Gitarre

Wie funktioniert eine E-Gitarre?

Eine sogenannte Stromgitarre klingt durch die elektrische Tonabnahme. Das heißt sie funktioniert nicht so wie eine akustische Gitarre.

Akustische Gitarren, wie die Western- oder Konzertgitarre, klingen durch den Klangkörper und die Schwingungen der Gitarrensaiten. Bei der Elektro-Gitarre werden die Schwingungen der Stahlsaiten über den Tonabnehmer abgenommen und elektronisch verstärkt wiedergegeben.

Welche bekannten E-Gitarristen gibt es?

Es gab und gibt eine Menge E-Gitarren-Stars. Kurt Cobain, Billy Corgan, Paul Landers, Bob Marley, Johnny Marr, Kirk Hammett und Tom DeLonge sind nur einige davon. Gefällt dir ein E-Gitarrist besonders gut oder liebst du einfach den Sound und die Musik dieses Gitarristen?

Dann finde doch heraus, welche Gitarre dein Gitarren-Hero spielt. Es kann oft eine zusätzliche Motivation sein, dasselbe Modell oder ein vergleichbares wie dein Vorbild zu spielen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/E-Gitarre


[2] https://www.sandrasherman.com/ratgeber-stratocaster.html

Bildquelle: unsplash.com / Juan Di Nella

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